Versand

Liefergebiet und Voraussetzungen für die Zustellung

Unser Versandangebot richtet sich ausschließlich an Lieferanschriften innerhalb Deutschlands. Bestellungen mit einem Lieferziel außerhalb Deutschlands können daher gegebenenfalls nicht angenommen oder ausgeführt werden.

Entscheidend für die Zustellung ist die Adresse, die der Kunde während des Bestellvorgangs angibt. Diese muss innerhalb des vorgesehenen Liefergebiets liegen und die für eine ordnungsgemäße Beförderung erforderlichen Angaben enthalten.

Ist die Durchführung einer bereits bezahlten Bestellung aufgrund einer nicht unterstützten Lieferregion, einer unvollständigen Anschrift, nicht überprüfbarer Empfängerdaten oder anderer nicht erfüllter Versandvoraussetzungen unmöglich, nehmen wir Kontakt mit dem Kunden auf.

Soweit erforderlich und rechtlich zulässig, wird die betreffende Bestellung aufgehoben. Bereits entrichtete Beträge werden nach den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften zurückerstattet.

Versandkosten und finanzieller Gesamtaufwand

Die Höhe des Versandentgelts richtet sich nach dem Warenwert der jeweiligen Bestellung.

Bei einem Bestellwert ab 163,78 € erfolgt die Lieferung ohne zusätzliche Versandkosten. Liegt der Bestellwert unter 163,78 €, wird eine Versandpauschale von 7,86 € berechnet.

Der im Bestellabschluss ausgewiesene Gesamtbetrag umfasst die Warenpreise und die gegebenenfalls anfallenden Versandkosten. Vor Abgabe der Bestellung kann der Kunde die für seinen Einkauf maßgeblichen Kosten einsehen und bestätigen.

Die angegebenen Warenpreise berücksichtigen diejenigen anwendbaren Steuern, Zölle, Einfuhrabgaben, Zollabfertigungskosten und sonstigen notwendigen Kosten, die nach den ausdrücklichen Angaben auf der Website im Verkaufspreis enthalten sind oder von uns übernommen werden.

Zusätzliche Entgelte, die weder vorab angekündigt noch im Bestellabschluss ausgewiesen wurden, werden von uns nicht nachträglich erhoben. Dies betrifft insbesondere versteckte Versand- oder Zahlungsgebühren, Steuern, Zölle, Einfuhrabgaben, Zollbearbeitungsgebühren und vergleichbare Kosten.

Unabhängig von unseren Preisangaben können Banken, Kartenherausgeber oder Zahlungsdienstleister eigene Gebühren erheben, beispielsweise bei einer Währungsumrechnung oder einer grenzüberschreitenden Zahlung. Solche Entgelte werden von den betreffenden Finanzdienstleistern festgelegt und nicht von uns berechnet oder kontrolliert.

Steuerliche Behandlung von Lieferungen nach Deutschland

Bei Bestellungen mit Lieferziel Deutschland enthalten die Warenpreise die jeweils anwendbare deutsche Umsatzsteuer oder andere gesetzlich maßgebliche umsatzbezogene Abgaben nach den einschlägigen Vorschriften.

Eine gesonderte Zahlung der für den Warenkauf bereits berücksichtigten Umsatzsteuer ist durch den Kunden normalerweise nicht erforderlich.

Welche Preise, steuerlichen Bestandteile, Versandentgelte und Gesamtkosten für die Bestellung maßgeblich sind, ergibt sich aus den abschließenden Preisangaben im Bestellvorgang.

Soweit für einen Geschäftsvorgang die Ausstellung einer Rechnung oder eines anderen steuerlich vorgeschriebenen Belegs erforderlich ist, erfolgt deren Bereitstellung entsprechend den gesetzlichen Anforderungen und den tatsächlichen Umständen der Bestellung.

Einfuhrlieferungen und DDP-Abwicklung

Für Waren, die im Rahmen einer Bestellung nach Deutschland eingeführt werden müssen, erfolgt die Lieferung bei den hierfür vorgesehenen Bestellungen üblicherweise nach dem DDP-Verfahren (Delivered Duty Paid).

Die tatsächliche Anwendung dieses Lieferverfahrens richtet sich nach den konkreten Versandbedingungen der jeweiligen Bestellung.

Bei einer DDP-Lieferung werden die betreffenden Einfuhrabgaben, Zölle und Kosten der Zollabfertigung grundsätzlich vor der Übergabe der Ware durch uns oder durch einen von uns beauftragten Dienstleister abgewickelt.

Der Kunde muss bei einer entsprechend durchgeführten Lieferung normalerweise weder die Einfuhrzollabfertigung selbst organisieren noch bei Empfang der Sendung zusätzliche Einfuhrsteuern, Zölle oder Zollbearbeitungsentgelte bezahlen.

Auch bei anderen für Deutschland bestimmten Bestellungen werden die einschlägigen Einfuhr- und Zollabfertigungsvorgänge, soweit vorgesehen, von uns oder den eingesetzten Logistikdienstleistern bearbeitet.

Erfordern besondere Produkteigenschaften, ein bestimmter Transportweg oder gesetzliche Vorgaben eine abweichende Versandgestaltung, werden die entsprechenden Informationen, soweit anwendbar, im Voraus mitgeteilt.

Der vom Kunden im Bestellabschluss bestätigte und bezahlte Gesamtbetrag stellt den an uns zu entrichtenden Bestellbetrag dar. Hiervon unberührt bleiben gegebenenfalls von Banken, Kartenherausgebern oder Zahlungsdienstleistern eigenständig erhobene Gebühren.

Die Nutzung des DDP-Verfahrens verhindert nicht, dass Zollbehörden, andere zuständige Stellen oder Transportunternehmen rechtlich vorgesehene Kontrollen vornehmen oder die für die Abfertigung erforderlichen Angaben anfordern.

Unvorhergesehene Zahlungsforderungen bei der Einfuhr

Erhält ein Kunde im Zusammenhang mit der Zustellung eine zusätzliche Zahlungsaufforderung von einem Transportunternehmen, einer Zollstelle oder einem sonstigen Dritten, sollte die Forderung zunächst überprüft werden.

Dies gilt insbesondere für nachträglich verlangte Zölle, Einfuhrsteuern, Zollabfertigungsgebühren oder vergleichbare Kosten, die nach den angegebenen Lieferbedingungen bereits berücksichtigt sein sollten.

Wir empfehlen, solche Beträge nicht ohne vorherige Klärung zu bezahlen. Betroffene Kunden können sich über die auf der Website veröffentlichten Kundendienstmöglichkeiten an uns wenden, damit die Zahlungsaufforderung geprüft werden kann.

Von unserer Seite werden nach Abschluss der Bestellung keine zuvor nicht mitgeteilten Einfuhrabgaben, Zollkosten, Zollabfertigungsgebühren oder sonstigen versteckten Entgelte nachgefordert.

Gesetzlich zwingende Vorschriften und die daraus folgenden Verbraucherrechte bleiben maßgeblich.

Zeitlicher Ablauf der Auftragsvorbereitung

Die Bearbeitung einer Bestellung beginnt normalerweise erst nach erfolgreichem Abschluss des Zahlungsvorgangs. Die Bezahlung ist bei der Abgabe der Bestellung vorzunehmen.

Für die nachfolgend genannten Bearbeitungs- und Versandzeiten gelten als Arbeitstage grundsätzlich die Tage von Montag bis Freitag. Wochenenden und anwendbare gesetzliche Feiertage zählen nicht dazu.

Wird eine Bestellung an einem Arbeitstag vor 18:00 Uhr erfolgreich bezahlt, beginnt die Auftragsbearbeitung üblicherweise noch am selben Tag.

Bei Zahlungseingängen nach 18:00 Uhr sowie an Wochenenden oder gesetzlichen Feiertagen wird die Bearbeitung normalerweise am folgenden Arbeitstag aufgenommen.

Diese zeitlichen Abläufe beziehen sich auf die reguläre Auftragsvorbereitung. Die tatsächliche Bearbeitungsdauer kann insbesondere durch die Überprüfung von Lagerbeständen, notwendige Bestell- oder Zahlungsprüfungen, die Kontrolle von Adressdaten, die Organisation des Versands oder ein erhöhtes Bestellaufkommen beeinflusst werden.

Auch andere sachlich begründete Umstände können zu Abweichungen führen.

Übergabe an den Transportdienstleister und Lieferprognose

Nach Abschluss der internen Bestellbearbeitung wird der Versand gewöhnlich innerhalb von 1–3 Arbeitstagen veranlasst.

Ab dem Versand wird für die Zustellung mit einer voraussichtlichen Transportdauer von 7–12 Arbeitstagen gerechnet.

Die genannten Zeiträume beschreiben den üblichen Ablauf unter normalen Versandbedingungen. Sie stellen keine uneingeschränkte Zusicherung eines bestimmten Zustelltags dar. Verbindliche gesetzliche oder vertraglich vereinbarte Lieferpflichten bleiben hiervon unberührt.

Die tatsächliche Transportdauer kann insbesondere durch die Lage des Lieferziels, die Versandorganisation, behördliche oder zollrechtliche Kontrollen, ungünstige Witterungsverhältnisse, ein erhöhtes Transportaufkommen, Feiertage oder Verzögerungen beim zuständigen Transportunternehmen beeinflusst werden.

Auch sonstige Ereignisse außerhalb unseres angemessenen Einflussbereichs können Auswirkungen auf den Zustellzeitpunkt haben.

Wir bemühen uns im zumutbaren Rahmen darum, eine ordnungsgemäße Auslieferung zu unterstützen. Bestehen erhebliche Verzögerungen bereits bei der Versandvorbereitung, kann sich der Kunde über die veröffentlichten Kundendienstkanäle nach dem Bearbeitungsstand erkundigen.

Auswahl der Versandunternehmen

Die Beförderung erfolgt über professionelle Logistikunternehmen. Hierfür kommen insbesondere DHL Express, FedEx und UPS in Betracht.

Welcher dieser Dienstleister mit einer bestimmten Lieferung beauftragt wird, hängt von den tatsächlichen Versandbedingungen ab. Zu den maßgeblichen Faktoren können die Art der bestellten Waren, die jeweilige Bestellkonstellation, die Lieferanschrift, die voraussichtliche Transportdauer und die verfügbaren logistischen Abläufe gehören.

Die konkrete Zuordnung des Versanddienstleisters kann der Versandbenachrichtigung oder den gegebenenfalls bereitgestellten Sendungsverfolgungsinformationen entnommen werden.

Die Einschaltung eines externen Transportunternehmens berührt nicht unsere gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber dem Kunden.

Sendungsinformationen und Verlauf der Beförderung

Nach der Übergabe einer Bestellung an den Versanddienstleister erhält der Kunde üblicherweise Informationen zur Sendungsverfolgung.

Soweit eine Sendungsnummer bereitgestellt wird, kann diese zur Überprüfung des aktuellen Transportstatus verwendet werden.

Die in einem Sendungsverfolgungssystem angezeigten Daten werden nicht immer unmittelbar aktualisiert. Zwischen einem tatsächlichen Transportereignis und seiner Darstellung im System kann es aufgrund der Datenübermittlung des jeweiligen Versandunternehmens zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Bleibt eine Aktualisierung über einen längeren Zeitraum aus, kann der Kunde die Sendungsinformationen zu einem späteren Zeitpunkt erneut prüfen oder sich über die veröffentlichten Kundendienstmöglichkeiten an uns wenden.

Sind mehrere Pakete für eine Bestellung vorgesehen, können unterschiedliche Sendungsnummern, Beförderungsunternehmen und Zustellzeitpunkte auftreten.

Aufteilung einer Bestellung auf mehrere Pakete

Nicht jede Bestellung muss zwingend in einer einzigen Sendung zugestellt werden. Eine getrennte Beförderung einzelner Waren kann insbesondere aufgrund der Lagerverfügbarkeit, der Lagerorganisation, der Produktabmessungen oder anderer logistischer Erfordernisse notwendig sein.

Wird eine Bestellung auf mehrere Lieferungen verteilt, entstehen dem Kunden allein durch diese Aufteilung keine zusätzlichen Versandkosten.

Die einzelnen Pakete können unabhängig voneinander transportiert werden. Entsprechend können sich ihre Sendungsverfolgungsdaten, die zuständigen Versandunternehmen und die voraussichtlichen Lieferzeiten unterscheiden.

Die Zustellung nur eines Teils der bestellten Waren bedeutet nicht, dass die übrigen Artikel storniert wurden.

Die vertraglichen Verpflichtungen zur Lieferung der noch ausstehenden Waren bleiben bestehen.

Zollkontrollen und sonstige behördliche Prüfverfahren

Während der Beförderung können einzelne Sendungen einer zollrechtlichen, sicherheitsbezogenen, logistischen oder sonstigen gesetzlich vorgesehenen Kontrolle unterliegen.

Dabei können beispielsweise die Warenangaben, die Identität beteiligter Personen, die Empfängeranschrift oder andere für den Transport und die Einfuhr erforderliche Informationen überprüft werden.

Derartige Prüfungen gehören unter Umständen zum regulären Ablauf einer grenzüberschreitenden Warenbeförderung. Ihre Durchführung kann die Transportdauer verlängern.

Die Bearbeitungszeiten von Zollbehörden, zuständigen Aufsichtsstellen und externen Logistikdienstleistern liegen nicht unmittelbar in unserem Einflussbereich.

Soweit es angemessen möglich ist, unterstützen wir Kunden bei der Klärung des jeweiligen Sendungsstatus.

Wenn im Rahmen einer rechtmäßigen Zoll-, Adress-, Identitäts- oder Logistikprüfung zusätzliche Angaben benötigt werden, hat der Kunde im gesetzlich vorgesehenen und sachlich angemessenen Umfang mitzuwirken.

Eine solche Mitwirkungspflicht führt nicht dazu, dass der Kunde entgegen den mitgeteilten Zahlungsbedingungen zusätzliche, zuvor nicht offengelegte Kosten übernehmen muss.

Begleitunterlagen für Transport und Einfuhr

Abhängig von den Anforderungen der jeweiligen Sendung können Unterlagen für die Beförderung, Zollabfertigung und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften erstellt oder der Ware beigefügt werden.

Dazu zählen insbesondere Handelsrechnungen, Beförderungsdokumente, Unterlagen zur Zollabwicklung, Versandetiketten sowie weitere gegebenenfalls gesetzlich vorgeschriebene Nachweise.

Diese Dokumente dienen der Durchführung der betreffenden Transport-, Zoll-, Logistik- und Compliance-Vorgänge.

Damit die erforderlichen Unterlagen ordnungsgemäß erstellt und verwendet werden können, müssen die vom Kunden bereitgestellten Informationen wahrheitsgemäß, vollständig und zutreffend sein.

Anforderungen an Empfänger- und Lieferinformationen

Für die erfolgreiche Zustellung benötigt der Transportdienstleister korrekte Angaben zum vorgesehenen Empfänger.

Der Kunde hat deshalb insbesondere darauf zu achten, dass Name, Lieferanschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und sonstige für den Versand erforderliche Informationen richtig und vollständig übermittelt werden.

Die Angaben müssen außerdem eine gegebenenfalls erforderliche Überprüfung durch den Logistikdienstleister oder die zuständigen Zollstellen ermöglichen.

Fehlerhafte, unvollständige oder nicht überprüfbare Daten können eine ordnungsgemäße Zustellung verhindern oder verzögern.

Stellt der Kunde fest, dass eine Lieferinformation berichtigt werden muss, sollte er möglichst frühzeitig Kontakt mit uns aufnehmen.

Nach Beginn der Auftragsbearbeitung oder nach Übergabe der Ware an das Transportunternehmen kann eine Änderung der Zustellangaben unter Umständen nicht mehr durchgeführt werden.

Fehlgeschlagene Zustellungen und Rücksendungen durch den Transportdienstleister

Eine Sendung kann unter anderem dann unzustellbar sein, wenn die angegebene Anschrift fehlerhaft ist, Kontaktdaten nicht funktionieren, der Empfänger nicht erreicht wird oder ein Paket nicht angenommen wird.

Auch die Verweigerung der Annahme oder eine fehlende angemessene Mitwirkung bei erforderlichen Liefer- beziehungsweise Zollprüfungen kann dazu führen, dass eine Zustellung scheitert und die Ware zurücktransportiert wird.

In solchen Fällen sollte sich der Kunde mit unserem Kundendienst in Verbindung setzen, damit der Vorgang geklärt werden kann.

Für die weitere Bearbeitung berücksichtigen wir insbesondere den aktuellen Bestellstatus, die Angaben des Transportunternehmens, den Stand einer gegebenenfalls erforderlichen Zollabfertigung sowie die veröffentlichten Rückgabe- und Erstattungsbedingungen.

Je nach den tatsächlichen Umständen und den rechtlichen Voraussetzungen können eine erneute Zustellung, eine Rückzahlung oder andere angemessene Lösungen mit dem Kunden abgestimmt werden.

Beruht die erfolglose Zustellung nachweislich auf vom Kunden zu vertretenden fehlerhaften Angaben oder einer nicht erfolgten, zumutbaren Mitwirkung, kann eine Verantwortlichkeit für dadurch verursachte angemessene und belegbare Mehrkosten bestehen.

Dies gilt ausschließlich im gesetzlich zulässigen Umfang. Bestehen entgegenstehende zwingende gesetzliche Regelungen oder gesetzliche Rechte des Kunden, bleiben diese vorrangig.

Außergewöhnliche Transporthindernisse

Auch nach ordnungsgemäßer Versandvorbereitung können Umstände auftreten, die den Transport unerwartet beeinträchtigen.

Zu solchen Ereignissen gehören insbesondere extreme Wetterbedingungen, außergewöhnliche öffentliche Ereignisse, Arbeitskämpfe, Einschränkungen im Warenverkehr, Überlastungen der Logistiknetze, behördliche Maßnahmen, Zollverfahren, technische Systemausfälle und sonstige Ereignisse außerhalb unseres angemessenen Einflussbereichs.

Diese Umstände können dazu führen, dass sich die Zustellung verzögert, eine Sendung vorübergehend nicht weitertransportiert werden kann oder zusätzliche Prüfungen erforderlich werden.

Bei entsprechenden Schwierigkeiten bemühen wir uns, den Kunden im angemessenen Rahmen bei der Feststellung des aktuellen Bestell- und Versandstatus zu unterstützen.

Werden Sendungen unerwartet zurückgeführt, über längere Zeit nicht aktualisiert oder möglicherweise verloren, kann der Kunde über die auf der Website angegebenen Kundendienstkanäle eine Klärung veranlassen.

Die Bearbeitung erfolgt unter Berücksichtigung der vom Versandunternehmen bereitgestellten Informationen, möglicher Zoll- und Kontrollvorgänge sowie der tatsächlichen Umstände des Einzelfalls.

Die gesetzlichen Ansprüche des Kunden bei Lieferverzögerungen oder ausbleibender Lieferung bleiben bestehen. Insbesondere werden gesetzliche Rechte auf Rücktritt, Rückzahlung oder sonstige Rechtsbehelfe durch die Angabe unverbindlicher Lieferprognosen nicht ausgeschlossen.

Prüfung der erhaltenen Waren und Meldung von Unregelmäßigkeiten

Nach Empfang einer Sendung sollte der Kunde möglichst zeitnah kontrollieren, ob die gelieferten Waren und ihre Verpackung erkennbare Unregelmäßigkeiten aufweisen.

Eine Überprüfung kann insbesondere sinnvoll sein, wenn das Paket sichtbare Beschädigungen zeigt, Teile des Lieferumfangs fehlen, eine andere Ware als bestellt angekommen ist oder die gelieferte Ware nicht den Bestellangaben entspricht.

Zur Erleichterung der Bearbeitung eines solchen Vorgangs empfiehlt es sich, vorhandene Nachweise aufzubewahren. Dazu können Fotografien der Ware, der äußeren Verpackung, der Versandetiketten, der beschädigten Bereiche oder andere für den jeweiligen Fall relevante Unterlagen gehören.

Der Kunde kann sein Anliegen über die auf der Website veröffentlichten Kundendienstmöglichkeiten einreichen.

Die Bearbeitung richtet sich nach den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften, der veröffentlichten Rückgabe- und Erstattungsrichtlinie sowie der Widerrufsbelehrung, soweit diese einschlägig ist.

Eine nicht unmittelbar nach Empfang vorgenommene Prüfung oder eine verzögerte Meldung führt nicht automatisch zum Verlust gesetzlicher Verbraucherrechte.

Insbesondere bleiben die gesetzlichen Mängelrechte bei beschädigten, unvollständigen, falsch gelieferten oder nicht vertragsgemäßen Waren erhalten.

Rücksendekosten, Erstattungen und Gewährleistungsansprüche

Wird eine Rückgabe, Rückzahlung oder ein Umtausch beantragt, richtet sich das weitere Verfahren nach den auf der Website veröffentlichten Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschbedingungen sowie den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften.

Erfüllt eine Rückgabe die Voraussetzungen der veröffentlichten Rückgaberichtlinie, übernehmen wir die Kosten der Rücksendung.

Besteht ein Anspruch auf Rückzahlung, erfolgt die Erstattung grundsätzlich über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel. Gesetzlich zulässige abweichende Vereinbarungen und zwingende Vorgaben zur Rückzahlung bleiben unberührt.

Das gesetzliche Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen besteht unabhängig von gegebenenfalls zusätzlich vorgesehenen freiwilligen Rückgabemöglichkeiten. Für seine Ausübung und die daraus folgenden Rechtswirkungen gelten die gesetzlichen Bestimmungen und die entsprechende Widerrufsbelehrung.

Bei mangelhaften Waren bleiben außerdem die gesetzlichen Gewährleistungsrechte bestehen. Verbraucher können bei Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen insbesondere Nacherfüllung verlangen sowie Rechte auf Minderung, Rücktritt oder Schadensersatz geltend machen.

Eine Lieferung nach dem DDP-Verfahren und die damit verbundene Übernahme der Einfuhr- und Zollabfertigungskosten schränken weder das Widerrufsrecht noch gesetzliche Erstattungs- oder Mängelrechte ein.

Zusammenarbeit bei gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen

Für Bestellungen und Lieferungen nach Deutschland sind die jeweils anwendbaren gesetzlichen Vorgaben maßgeblich. Dies umfasst insbesondere Regelungen über die Einfuhr von Waren, den Transport, die Zahlungsabwicklung und den Schutz von Verbrauchern.

Kunden haben die im konkreten Vorgang für sie geltenden gesetzlichen Anforderungen zu beachten und bei rechtmäßigen, sachlich begründeten Prüfungen im erforderlichen Umfang mitzuwirken.

Ergeben sich durch Änderungen gesetzlicher Vorschriften, steuerlicher Anforderungen, zollrechtlicher Regelungen, behördlicher Vorgaben oder logistischer Abläufe Auswirkungen auf die Durchführung einer Bestellung, treffen wir die nach den tatsächlichen Umständen und dem anwendbaren Recht erforderlichen angemessenen Maßnahmen.

Eine solche Änderung berechtigt nicht dazu, dem Kunden entgegen bereits bestehenden vertraglichen und gesetzlichen Verpflichtungen nachträglich unangekündigte Kosten aufzuerlegen oder zwingende Verbraucherrechte zu beeinträchtigen.

Anwendungsbereich und ergänzende Geschäftsregelungen

Diese Versand- und Lieferbedingungen erfassen Bestellungen, die über unsere Website aufgegeben und an Empfänger innerhalb Deutschlands geliefert werden.

Sie regeln die wesentlichen Abläufe im Zusammenhang mit der Auftragsvorbereitung, dem Warenversand, der Beförderung, der Sendungsverfolgung sowie der Berechnung und Behandlung von Versandkosten, Steuern, Einfuhrabgaben, Zöllen und Zollabfertigungskosten. Dazu gehören auch die für entsprechende Einfuhrsendungen vorgesehenen DDP-Lieferungen.

Die hier enthaltenen Angaben sind im Zusammenhang mit den veröffentlichten Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Zahlungsbedingungen, Rückgabe- und Erstattungsrichtlinien, der Widerrufsbelehrung und den sonstigen einschlägigen Geschäftsregelungen zu betrachten.

Die Versandbedingungen dienen zugleich dazu, Kunden vor der Abgabe einer Bestellung über die vorgesehenen Lieferabläufe und die damit verbundenen finanziellen Verpflichtungen zu informieren.

Keine Bestimmung dieser Richtlinie hebt zwingende gesetzliche Verbraucherrechte auf oder schränkt diese ein.

Soweit eine Regelung mit anwendbaren zwingenden gesetzlichen Vorschriften unvereinbar sein sollte, haben die betreffenden gesetzlichen Bestimmungen Vorrang.

Änderungen der Versandbedingungen

Anpassungen dieser Richtlinie können erforderlich werden, wenn sich gesetzliche Vorschriften, steuerliche Anforderungen, Regeln von Plattformbetreibern, Transportabläufe oder betriebliche Rahmenbedingungen ändern.

Wir können die veröffentlichten Versandbedingungen aus solchen Gründen überarbeiten. Die aktualisierte Fassung wird auf der Website zugänglich gemacht und gilt ab ihrer Veröffentlichung für künftige Bestellungen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Für Kaufverträge, die bereits vor einer Aktualisierung wirksam zustande gekommen sind, bleiben die vereinbarten Lieferbedingungen und die daraus entstandenen Rechte maßgeblich.

Eine nachträgliche Änderung bestehender Lieferverpflichtungen oder eine Belastung mit zusätzlichen Kosten allein aufgrund einer späteren Veröffentlichung erfolgt nicht.

Bereits entstandene zwingende Verbraucherrechte werden durch Änderungen dieser Versand- und Lieferbedingungen nicht beeinträchtigt.